Wenn du folgende Wörter laut liest, wirst Du feststellen, dass sie seltsam klingen: Flop-flip, Hop-hip, Tac-tic-toe, Tock tick. Ab warum genau klingen diese so seltsam? Der Grund ist: Sie folgen nicht der Ablaut-Reduplikation im Englischen / ablaut reduplication. Deshalb klingen sie im Englischen (wie auch im Deutschen) so seltsam.
Aber was ist nun die Ablaut-Reduplikation im Englischen? Im folgenden Blog erfährst Du, was die Ablaut-Reduplikation im Englischen ist, und wir geben Dir auch einige Beispiele aus dem alltäglichen Wortschatz. Lies doch einfach weiter, wenn Du mehr dazu erfahren
Was ist die Ablaut-Reduplikation im Englischen?
Wir haben schon einmal darüber geschrieben, dass es bei den Adjektiven im Englischen eine feste Reihenfolge gibt, wenn im Satz mehrere Adjektive hintereinander stehen. Dazu kannst Du hier mehr erfahren.
Ähnlich wie bei der Reihenfolge der Adjektive gibt es auch eine feste Reihenfolge für die Vokale in Wörtern, die sich mit ähnlichen Lauten wiederholen. Diese feste Reihenfolge kennen viele Englischsprecher allerdings gar nicht, vielmehr sprechen sie es richtig, weil es sich einfach richtig anhört. Die Ablaut-Reduplikation / ablaut reduplication folgt dabei zwei linguistischen Konzepten, dem Konzept des Ablauts und – ja, Du hast es richtig erraten – dem Konzept der Reduplikation.
der Ablaut – the ablaut
Der Ablaut ist ein Muster von Vokalverschiebungen. Diese Vokalverschiebung kann durch Ausspracheveränderungen im historischen Sprachverlauf begründet sein oder auch durch Veränderung der Stammformen eines Verbs oder bei der Wortbildung Nomen vs. Verb. Beispiele hierfür wären das englische Verb für stinken (stink – stank – stunk) und das englische Nomen für Blut (blood) vs. das englische Verb für bluten (to bleed).
Die Reihenfolge der Vokale folgt dabei der Platzierung der Vokale im Mund, wenn man sie laut ausspricht – jeweils von vorn nach hinten im Mund.
die Reduplikation – the reduplikation
Die Reduplikation ist die Wiederholung eines Teils eines Wortes zur Verstärkung der Wirkung. Das verwendet man bspw., wenn man zu einem kleinen Kind no-no statt nur no sagt. Eine Reduplikation wäre auch, wenn man jemanden als RICH rich bezeichnet, um auszudrücken, dass er wirklich reich ist.
die Ablaut-Reduplikation – the ablaut reduplikation
Wenn nun der Ablaut (die Vokal-Reihenfolge) und die Reduplikation (die Wortwiederholung) zusammentreffen, dann findet sich die Vokal-Reihenfolge, i – a – o, in diesen Reduplikationen wieder. Du kannst es in Ausdrücken wie Flip Flop, Hip Hop oder Tic-Tac-Toe leicht erkennen. Und dieses Phänomen findet man im Englischen sehr häufig.
Beispiele zur Ablaut-Reduplikation im Englischen:
- TikTok (i-o)
- KitKat (i-a)
- Chit-chat (i-a)
- Wishy-washy (i-a)
- Flip-Flop (i-o)
- Hip-Hop (i-o)
- Tick-tock (i-o)
- Tic-Tac-Toe (i-a-o)
- Tip-top (i-o)
- Dribs and drabs (i-a)
- Knick-knack (i-a)
- Zig-zag (i-a)
- Bing, bang, boom (i-a-o)
- Live, laugh, love (i-a-o)
Fallen Dir noch weitere Beispiele ein? Wir würden uns freuen, wenn Du uns diese in den Kommentaren unten mitteilst!
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Erin Duffin lebt in Hamburg, ist Englischlehrerin, Bloggerin, Yogalehrerin und liebt es, im Sommer Sandalen zu tragen, egal ob man sie Flip-Flops oder Flop-Flips nennt!

Übersetzung: Sven Merkel ist DaF/DaZ-Dozent, lebt in Berlin und findet es interessant, dass sich diese Ablaut-Reduplikationen im Deutschen wie im Englischen finden
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